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Waltraud Fahl

Ich bin verheiratet und wohne in Osthofen.

Ich bin Mutter von vier erwachsenen Töchtern und Großmutter von vier wunderbaren Enkelkindern.

Seit 20 Jahren singe ich im Gospelchor popCHORn in Klein-Winternheim.
Seit 2014 bin ich Mitglied bei den Osthofener Wingertshexen.

Seit 2006 arbeite ich als Förderschulrektorin in Osthofen.

Seit 2005 bin ich Mitglied in der FDP.

Politische Positionen

Bildungspolitik

Ich stehe für bestmögliche Bildung für jeden einzelnen Schüler. Jeder Schüler muss seinen Möglichkeiten entsprechend zum bestmöglichen Abschluss geführt wwerden, d.h. Schule muss den individuellen Erfordernissen des einzelnen Schülers Rechnung tragen können.

Daher setze ich mich dafür ein, dass jede Schule nicht nur die Leistungsträger optimal fordern kann, sondern auch den Herausforderungen durch inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen sowie Integration von Flüchtlingskindern gerecht werden kann.

Infrastruktur

In einer Gesellschaft, die auf individuelle Mobilität angewiesen ist, setze ich mich für den Erhalt und den bedarfsorientierten Ausbau des Straßennetzes und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs vor allem im ländlichen Raum ein.

Bezahlbarer Wohnraum im ländlichen Raum für junge Familien,
Die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten von zu Hause aus,z.B.

  • durch schnelles Internet,
  • eine direkte Anbindung an die Ballungszentren sowie
  • den Erhalt von Schulen und Ärztestrukturen vor Ort

sehe ich als Mittel, einer zunehmenden Landflucht zu begegnen.

Inklusion

ist für mich dann gelungen, wenn ein Mensch mit Beeinträchtigung sein Leben so weit wie möglich selbstbestimmt und eigenverantwortlich in die Hand nehmen kann.Dazu gehört für mich die bestmögliche schulische Ausbildung. Eltern entscheiden, ob dies inklusiv oder in einer Förderschule geschehen kann. Ich setze mich daher für den Erhalt der Förderschule und den Ausbau der inklusiven Beschulung in Regelschulen unter Bereitstellung der dafür nötigen Ressourcen personeller und baulicher Art ein.

Inklusion ist kein schulisches Problem, sondern ein gesamtgesellschaftliches.
Meine Anstrengungen gelten daher auch der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Beeinträchtigung, der Unterstützung von Betrieben, die dies angehen sowie der Ausweitung von Möglichkeiten der aktiven Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben.

Mittelstand

Im Hinblick auf Ausbildung, Inklusion und Integration kommt den mittelständischen Betrieben eine besondere Bedeutung zu. Der Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen und Erleichterungen für den Mittelstand gilt daher ein weiteres Augenmerk.

Ausbildung und Beruf

1976 Allgemeine Hochschulreife am Illtalgymnasium Illingen
1981 1. Staatsexamen (Studium der Sonderpädagogik in Landau und Mainz)
1983 2. Staatsexamen (Vorbereitungsdienst)
1983-1991 Lehrerin an Sonderschulen in Bingen und Mainz
1991-2001 Fachleiterin am Staatl. Studienseminar für Sonderschulen in Kaiserslautern
2001-2004 Förderschulrektorin in Bingen
2004-2006 Förderschulkonrektorin in Osthofen
ab 2006 Förderschulrektorin in Osthofen

Politische Ämter

Seit 2014

  • Mitglied im Landesfachausschuss Bildung
  • Mitglied im Behindertenbeirat des Kreises Alzey-Worms

Ab 2015 Mitglied im Gesamtvorstand des FDP Kreisverbandes Alzey-Worms.