Scheupreisverleihung in Alzey

Stellungnahme der FDP Alzey zur Verleihung des internationalen Scheupreises in Alzey

„Ende einer „Provinzposse“TOLL !
Der Scheupreis wird zukünftig in Alzey vergeben! Das ist eine gute Nachricht!

Fest steht allerdings, dass die unprofessionelle Entscheidung der Stadtratsmehrheit, vor einem Jahr der Stadt nachhaltig geschadet hat. Die Preisverleihung hätte Alzey viel früher und ohne die Peinlichkeiten haben können, die sich die „Heimliche Hauptstadt Rheinhessens“ in dieser Sache geleistet hat.

Die ehemaligen „Neinsager“ aus SPD, Freie Wähler, Grüne sind heute Feuer und Flamme für ein Projekt, dass sie vor eineinhalb Jahren noch vehement bekämpft haben. Stephanie Jung, die vor Jahresfrist kein Argument für die Scheupreisverleihung gelten lieβ, ist jetzt voll des Lobes und verweist zur Begründung auf die Bedeutung der Weinkultur – als ob es diese 2016 noch nicht gegeben hätte.

Jochen Hinkelmann verteidigt sein ursprüngliches Veto gegen das Vorhaben, ist jetzt aber davon angetan, dass die Preisverleihung nun doch nach Alzey kommt. Vor einem Jahre als es um überschaubare 5.000 bis 10.000 € Kosten ging, war er gegen das Projekt. Heute, da die Stadt Kosten von 15 000 bis 20.000 € zu tragen hat, ist er nicht mehr dagegen. Diese Art von Logik erschließt sich allerdings nicht jedem.

Völlig unglaubwürdig wird die „180-Gradwende“ von SPD, Freien Wählern und Grünen, wenn man sich daran erinnert, dass der 2016 von der FDP vorgelegte Kompromissvorschlag ohne jede Diskussion abgeschmettert wurde.

Vorgeschlagen hatten die Freien Demokraten, der Stadtrat möge sich zunächst grundsätzlich für die Preisverleihung entscheiden und die Realisierung dieses Vorhabens, von einer Kosten-Nutzenanalyse abhängig zu machen. Damit wäre die Stadt von Anfang an Herrin des Verfahrens geblieben und hätte sich am Ende nach Faktenlage frei entscheiden können. So aber hat sich die Stadt derart lächerlich gemacht, dass in der Presse von einer Provinzposse die Rede war.

Das Abstimmungsverhalten der Ratsmehrheit in Sache Scheupreisverleihung ist nach wie vor nicht nachvollziehbar und riecht gewaltig nach Parteitaktik.“

Dezember 2017

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