Neujahrsempfang der Freien Demokraten 2019

Neujahrsempfang der Liberalen in Wörrstadt


Für ein volles Haus sorgten zahlreiche Parteimitglieder und Freunde der Freien Demokraten, die der Einladung der Kreisvorsitzenden Sandra Adams zum Neujahrsempfang der Kreis FDP im Weingewölbe Böhm gefolgt waren. Mit der Generalsekretärin der Bundespartei Nicola Beer MdB und zugleich designierte Spitzenkandidatin der Liberalen für die Europawahl und Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Landesministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft und Weinbau sowie stellvertretenden Vorsitzenden der Landes FDP boten zwei liberale „Schwergewichte“ interessante Einblicke in die Arbeit der Partei.

Ergänzt wurde die Reihe der Mandatsträger von Manuel Höferlin MdB und der FDP Fraktionsvorsitzenden im Landtag Cornelia Willius-Senzer. Der Vorsitzende der FDP Kreistagsfraktion Heribert Erbes eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf das Jahr 2018. Er erinnerte an die Vergabe des Weinkulturpreises der Stadt Alzey beim letztjährigen Winzerfest an Wolfgang Kubicki.

Den Auftritt gleich drei starker Frauen beim Neujahrsempfang würdigte er als Novum und zugleich als gutes Omen für die Parteiarbeit und die anstehenden Wahlen. Angesichts der aktuellen Entwicklung im Land sieht Erbes keinen Grund zum Übermut. Nach wie vor gelte: Erwirtschaften kommt vor dem Verteilen auch und gerade in den Kommunen, wo derzeit fleißig Forderungen in Wahlprogramme geschrieben werden.

Den Einzelnen stärken sei genau so wichtig wie ein fürsorglicher Staat, auf den wir im Übrigen stolz sein dürfen. Erbes rief dazu auf, das Wahlrecht zu nutzen „Ein starkes Europa braucht starke Kommunen und die brauchen einen starken liberalen Treibsatz.“

Mit Blick auf die Entwicklung im Land, wertete Daniela Schmitt die steigende Zahl der Ausbildungsplätze als ein Beweis für ein Erstarken des Mittelstandes. Erstmals seit 1969 sei man im Land auch ohne neue Schulden ausgekommen, darauf könne man ebenso stolz sein, wie auf die Erfolge in Infrastruktur, Verkehrspolitik und Tourismus. Hier werde man weiter investiert. Man dürfe aber nicht verkennen, dass dem Land ein anspruchsvolles Jahr bevorstehe. Erwartet werde eine Eintrübung der Konjunktur mit daraus sich ergebenden Folgen, auf die wir vorbereitet sein müssen.

Nicola Beer lenkte den Blick auf Europa, dass von links und rechts unter Druck gerate. Es gelte, endlich die in Jahrzehnten entstandenen Verkrustungen aufzubrechen die der Nährboden für Extremisten seien. Europa müsse wettbewerbsfähig sein aber auch die Herzen der Menschen erreichen. Denn nur ein starkes und von den Menschen akzeptiertes Europa könne seine Interessen gegen Mächte wie China Russland, oder die USA behaupten. Die bevorstehende Europawahl eröffne die Möglichkeit, mit Mut neue Wege zu beschreiten.

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