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FDP Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Umweltausschusses Marco Weber zu Gast im Landkreis Alzey-Worms

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Auf Einladung des FDP Kreisverbandes Alzey-Worms war Marco Weber am 23.02.2018 zu Gast in Maries Scheune in Alsheim.
Marco Weber, Parlamentarischer Geschäftsführer und Sprecher für Landwirtschaft, Weinbau, Energie und Umwelt der FDP Landtagsfraktion und von Hause aus Landwirt aus Lissendorf in der Eifel, gab zunächst einen kurzen Überblick über die aktuellen landwirtschaftspolitischen Themen im Landtag.

Danach stellte er sich allen den Fragen des zahlreich erschienen Publikums, zu dem unter anderem auch Verbandsgemeinde-Bürgermeister Maximilian Abstein gehörte. Schnell stellte sich heraus, dass das Hauptthema in der Verbandsgemeinde der geplante Polderbau zum Schutz gegen Hochwasser am Rhein den Menschen in den Altrhein-Gemeinden unter den Nägeln brennt. Sprecher der Bürgerinitiative setzen den Vorsitzenden des Umweltausschusses im Landtag in Kenntnis über die geplante Baumaβnahme, fassten den Stand der aktuellen Fach-Diskussion zwischen den Kommunen, der Bürgerinitiative, der Struktur- und Genehmigungsdirektion sowie dem Ministerium zusammen und schilderten mit großer Betroffenheit ihre Befürchtungen.

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Anhand von Beispielen aus der Südpfalz erläuterte J. Beckenbach aufgrund des kiesigen Untergrundes im Altrheingebiet die befürchteten Schäden an Gebäuden durch Druckwasser und die dadurch zu befürchtenden Wertminderungen. Eindeutig wurden auch die befürchteten Ernteeinbuβen, Einkommensausfälle und Existenzbedrohungen der ortsansässigen Landwirte infolge einer ungesteuerten Flutung der Polderfläche und der damit einhergehenden Belastung der Böden betrachtet.

Marco Weber sicherte zu, sich der Problematik anzunehmen und alle zuständigen Stellen zu einem Vor-Ort-Termin einzuladen, um für die Altrheingemeinden Lebens- und Wohnqualität sowie Grundwassersicherheit zu gewähren und die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen.

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Als weitere Themen wurde über eine sachgerechte Verwendung von Pflanzenschutzmitteln diskutiert, die auch die Artenvielfalt erhalten und sicherstellen sollen. Marco Weber propagiert hier einen sachlichen, fairen Umgang mit der Problematik, wobei hier auch die Leistung der Landwirte für die bezahlbare, hochwertige Produktion von Lebensmitteln mehr Würdigung und Wertschätzung in der Öffentlichkeit erfahren sollte.

Den Wunsch einiger Landwirte auf Entschädigung bei übermäßigem Gänsefraß auf den Äckern nahm Weber als Anliegen an die Politik für die Wildschadensentschädigung mit.

Die Allgemeine Zeitung berichtete unter.

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